HELMI ist Maskottchen für die Rad-WM

Die UCI Straßenrad WM 2018 hat ein neues Maskottchen und es ist kein Unbekannter: HELMI, der Superheld der Sicherheit, leiht sein Gesicht der Rad-WM, die von 22. bis 30. September in Innsbruck-Tirol stattfindet.

Passend zu seiner Mission, Sicherheit beim Radfahren zu vermitteln, wurde HELMI am 22. März 2018, exakt sechs Monate vor Beginn der WM, im Rahmen der Mobilen Jugendverkehrsschule an der Walter-Thaler-Schule in Telfs als offizielles Maskottchen der UCI Straßenrad WM 2018 vorgestellt. „Ich freue mich, dass unsere Mobile Jugendverkehrsschule einen Platz bei der Straßenrad WM hat. Das motiviert die Kinder, selbst mit dem Rad unterwegs zu sein. Die Vorbildwirkung ist hier groß und vor allem wird das Interesse für den Sport geweckt", so Wolfgang Haslwanter, Verkehrserziehungsreferent des Landesschulrats für Tirol.

1.000 AthletInnen und 500.000 ZuseherInnen werden zu dem Radsport-Spektakel der Superlative erwartet. Insgesamt gibt es zwölf Rennen, die Zielgerade ist dabei stets vor der Hofburg in Innsbruck. Das Streckennetz zieht sich über die vier Regionen Alpbachtal, Hall-Wattens, Ötztal und Kufsteinerland/Kaiserwinkl. Die aktive Beteiligung der Bevölkerung an der Strecke ist den Organisatoren der Rad-WM sehr wichtig. „Mit HELMI als Gesicht der Rad-WM erreichen wir nicht nur Kinder, die gerade über Verkehrssicherheit lernen, sondern auch viele Erwachsene, die HELMI schon seit ihrer Kindheit kennen. Wir wollen einerseits zum Radfahren und andererseits zur aktiven Beteiligung an der Strecke motivieren – egal ob es ein kreatives Projekt einer Schulklasse neben der Strecke oder eine Vereinsinitiative sein soll. Die Rad-WM soll zum Mitmachen anregen", sagt Georg Spazier, Geschäftsführer der Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH.

Auch von Seiten des Weltradsportverbands UCI (Union Cycliste Internationale) ist es ein Anliegen, möglichst viele Menschen zum Radfahren zu motivieren. Mit der Initiative Cycling for All wird daher einerseits Wert auf den Ausbau der Radwege gelegt und andererseits sollen vor allem Kinder auf das Radfahren sensibilisiert werden. „Uns ist Radfahren nicht nur als Sportart, die von Profis betrieben wird, sondern auch als Breitensport und als Verkehrsmittel wichtig. Wir finden es großartig, wie die Schülerinnen und Schüler in der Mobilen Jugendverkehrsschule lernen, mit dem Rad umzugehen. Nicht zuletzt gibt das Radfahren Kindern ein erstes Gefühl von Freiheit. Dieses in einem sicheren und unterstützenden Umfeld zu lernen, ist eine wertvolle Erfahrung", so Kevin Benjamin, General Manager der Straßenrad Weltmeisterschaften des internationalen Radsportverbandes.

Seit mehr als 35 Jahren ist HELMI eine Kultfigur, die schon Generationen in Sachen Sicherheit begleitet. Mit knapp 1.500 eigenen Sendungen blickt HELMI auf eine TV-Erfolgsgeschichte zurück und wird seit jeher vom KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) eingesetzt. Als Maskottchen ist der sympathische Helmträger ab sofort im Einsatz für die Rad-WM. Martin Pfanner vom KFV sieht hier eine geglückte Kooperation: „Es könnte kein passenderes Maskottchen für die Rad-WM geben als HELMI. Sein unverkennbares Markenzeichen ist der Helm, der zum Radsport auch immer dazugehört. HELMI steht für Sicherheit im Verkehr – diese soll sowohl Kindern, als auch Erwachsenen vermittelt werden. Gerade in Bezug auf das Tragen von Radhelmen herrscht in Österreich noch Aufholbedarf. HELMI und die Rad-Athleten wirken hier als starke Vorbilder."
Eines dieser Vorbilder ist der Tiroler Radrennfahrer Stefan Denifl, der sich schon auf die WM in der Heimat freut und mit einem Augenzwinkern auf den Nachwuchs blickt: „Ich freue mich schon wahnsinnig darauf, vor heimischem Publikum zu starten. Ich hoffe, die Rad-WM kann hierzulande noch mehr für den Radsport motivieren. Wer weiß, vielleicht absolviert ja auch ein zukünftiger Radrennfahrer oder eine Radrennfahrerin heute die Jugendverkehrsschule."

 

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