Rad WM 2018-Motivation für Eisel und Haller

Doha, 14.10.2016 - Gestern Abend statteten eine Delegation der UCI Straßen-Rad-Weltmeisterschaften Innsbruck-Tirol 2018, ÖRV-Präsident Otto Flum und Dr. Willy Kempel, österreichischer Botschafter in Katar, den beiden Profis für das WM-Straßenrennen am Sonntag, Marco Haller und Bernhard Eisel, einen Besuch ab. Dabei wurde den beiden ÖRV-Hoffnungen auch das Innsbruck-Tirol WM-Trikot 2018 übergeben.

Das Organisationskomitee der 2018 UCI Road World Championships ist mit einer kleinen Delegation in Doha vertreten, um die Werbetrommel für die Rad WM 2018 in Innsbruck-Tirol zu rühren, Kontakte zu knüpfen und operative Erfahrungen zu sammeln. Georg Spazier, Chef des Organisationskomitees, ist begeistert: „Auch wenn vieles nicht vergleichbar ist mit der WM, die wir im Herzen der Alpen haben werden, ist die Dimension der Veranstaltung dennoch beeindruckend. Wir freuen uns schon sehr in rund zwei Jahren mehr als 1.000 AthletInnen und hunderttausende Fans entlang den Strecken in Tirol begrüßen zu können. Die Rad WM 2018 wird die größte Sommersportveranstaltung, die jemals in Innsbruck-Tirol zu Gast sein wird.“ Die Vorbereitungen für die WM in Tirol laufen bereits auf Hochtouren. Insgesamt zwölf Rennen werden an acht Tagen von 22. bis 30. September 2018 in den Regionen Tirols starten und zum Ziel im Herzen der Landeshauptstadt Innsbruck führen.

OK-Chef Georg Spazier und sein Team haben für die ÖRV-Athleten Rad WM 2018-Trikots mitgebracht, die gemeinsam mit der Tirol Werbung entstanden und vertrieben wurden. Passend zu den schweren Strecken und den steilen Anstiegen, die auf die AthletInnen 2018 warten, ist der Slogan der WM “Riding the Heart of the Alps” darauf zu lesen. „Selbstverständlich nutzen wir auch die Gelegenheit, hier in Doha unsere AthletInnen anzufeuern. Es macht Spaß zu sehen, wie groß ihre Vorfreude auf die Heim-WM ist“, erzählt Georg Spazier bei der Übergabe der Trikots. ÖRV-Präsident Otto Flum meinte, dass die Radsportwelt in Innsbruck-Tirol im Vergleich zu Katar nicht nur ein klimatischer sondern auch ein kultureller Unterschied erwarte. „Und in Innsbruck fahren die Sportler vom Hotel bis zum Start mehr Höhenmeter als in Doha auf der gesamten Rennstrecke“, ergänzt der ÖRV-Präsident mit Blick auf die geplant schwere Strecke in Tirol.

Bernhard Eisel: „Tirol punktet mit weltweit einzigartiger Hotellerie“

Für Bernhard Eisel, der heuer seine 16. Profisaison bestreitet und der die ganze Welt bereist hat, punkten Tirol und Innsbruck vor allem mit zwei Aspekten: „Natürlich sind unsere Landschaft aber auch die Gastronomie und Hotellerie die absoluten Pluspunkte. Darauf freuen sich die Sportler, Betreuer und natürlich die Fans, die nirgendwo etwas finden werden. Ich habe die ganze Welt gesehen, aber ein Spitzenhotel in Österreich und gerade in Tirol ist weltweit gesehen mit nichts vergleichbar.“ Eine Rad-WM im Herzen der Alpen wird auch viele Fans aus ganz Europa anlocken, davon ist Eisel überzeugt: „Im nächsten Jahr findet der Grand Depart der Tour de France in Deutschland statt, diese Euphorie müssen wir auch nützen. Ich bin mir sicher, dass das Thema Nachhaltigkeit bei unserer WM ein ganz wichtiges wird. Zur WM 2018 werden viele Besucher kommen, die noch öfter Urlaub in Tirol machen werden!“

Marco Haller: „Tirol wird Zuschauermagnet“

„Natürlich werden nach Innsbruck und Tirol im September 2018 viel mehr Zuschauer als hier nach Katar kommen. Wir werden tolle Titelkämpfe bei uns erleben. Und aus sportlicher Sicht könnten viele österreichische Fahrer der jungen Generation in zwei Jahren ihre Hochblüte erleben“, sagt der Kärntner Haller.

Quelle: Martin Roseneder

V.l.n.r.: ÖRV-Präsident Otto Flum, Marco Haller und Bernhard Eisel mit den Innsburck-Tirol WM-Trikots 2018, Georg Spazier (Chef des Organisationskomitees)
© Innsbruck-Tirol Rad WM 2018 GmbH

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